Messner Mountain Museum – Schloss Sigmundskron

Kein Stein gleicht dem anderen. Deshalb sind auch alle 137 Stahlfenster im „Messner Mountain Museum“ auf Schloss Sigmundskron verschieden bemessen. Unzählige Detaillösungen wurden gesucht: Ob für die Anbringung ganzer Geschossflächen, die Einmessung kleiner Metallstäbe oder die Stabilisierung eines schwebenden Kinosaals – wir haben sie alle gefunden. Jetzt schmiegt sich eine herausragende Architektur aus Glas und Stahl an die uralte Bausubstanz.
Eine währende Verbindung, denn auch kein Metallelement gleicht hier dem anderen. Der Architekt des Museums, Werner Tscholl, wurde im Zuge dieses Baues mit dem renommierten Preis „Architetto Italiano 2016“ ausgezeichnet.

Bauherr: Autonome Provinz Bozen
Planer: Arch. Werner Tscholl (Latsch/I)
Baujahr: 2004–2006 Museum, 2016 Kino
Foto: ©Alexa Rainer (I)

Veröffentlichungen
Sigmundskron: Revitalisierung = revitalizzazione = renewal 2003–2006 (Tscholl/Rainer, Athesia Spektrum, 2006), Architekturzeitschrift Casabella Nr. 746 (I, 2006)

Leistungen
Tragende Stahlstrukturen aus schwarzen naturbelassenen Stahlprofilen, Glasfassaden, Stahlfenster, Stahltüren, vorgehängte Streckmetallfassaden, begehbare Glasböden, Treppen, Wendeltreppen,
Brustüngsgeländer aus Glas, Brüstungsgeländer aus Stahl, Stege, Fußgangerbrücken, verglaste Aufzugstürme, Kino

Besondere Herausforderung
137 Stahlfenster mit je unterschiedlichen Abmessungen eingebaut, Detaillösung Fensterprofile, individuelle Bauanschlüsse vor Ort